
Diskussionsveranstaltung mit Prof. Elmar Altvater zum Thema:
Am 9. Februar 2012 um 19.30 Uhr im Konferenzraum der Stadthalle Kamen Rathausplatz 2/4 (Eingang neben dem Restaurant Zum Kömschen Bleier). Der Eintritt ist frei.
Prof. Altvater, geboren in den dreißiger Jahren in Kamen, Sohn eines Bergarbeiters machte Abitur am Gymnasium Kamen.
Er ist Autor und emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Nachdem er zum 30. September 2004 emeritiert wurde, blieb er in Forschung und Lehre weiter am Institut aktiv.
Des Weiteren ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac und er war im Jahr 2006 Vorsitzender des Ständigen Volkstribunalsgegen europäische transnationale Unternehmen.
Elmar Altvater ist Autor von "Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen" (2005) und "Der große Krach oder die Jahrhundertkrise von Wirtschaft und Finanzen, von Politik und Natur (2010), beide erschienen im Verlag Westfälisches Dampfboot Münster. Weitere Infos über Prof. Elmar Altvater:
http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/mitarbeiter/altvater/index.html
http://www.ag-friedensforschung.de/science/altvater70.html
DIE LINKE. Kamen trifft sich -wie gewohnt- am Samstag, 28.01.2012 -ab 10.00 Uhr- im Büro "Am Markt 22". Wie immer am letzten Samstag im Monat mit einem leckeren Frühstück....Gäste sind herzlich willkommen.
(Achtung: In der Terminankündigung war irrtümlich ein falsches Datum angegeben.)
Zusammen mit Vertretern der Fraktion DIE LINKE./GAL möchten wir uns über Möglichkeiten und Grenzen (linker) Kommunalpolitik austauschen und diskutieren.
Das für den Verkehrskreisel in Methler vorgesehene Kunstwerk aus Edelstahl soll, wie nun zu erfahren ist, „zwischen 10.000 und 15.000 Euro“ kosten. Eine solche Summe bewege sich, so der Vorsitzende des Kulturausschusses Heiko Klanke, „im Rahmen“. Wer hat diesen Rahmen festgelegt?
Der Kulturausschuss war nicht beteiligt. Unter „Mitteilungen der Verwaltung“ wurde er im Mai durch Bürgermeister Hupe über das Vorhaben informiert. „Die Kosten seien bei der Bauplanung mit berücksichtigt worden“ und die Aufstellung sei finanziell abgesichert. Das hörte sich so harmlos an, dass unsere Fraktion sich seinerzeit mit der bloßen Kenntnisnahme beschied. (weiter lesen...)

Die Fraktion DIE LINKE./GAL hat den Haushaltsentwurf 2012 abgelehnt.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,
„Wer nicht mitmacht, verliert den Gestaltungsanspruch.“ – Diesen denkwürdigen Satz hat unserer Kämmerer am 20. Oktober bei der Einbringung des Haushalts gesagt. Unsere Frage: Welchen Gestaltungsanspruch? – Etwa den zu entscheiden, welche Spielplätze jetzt gerade in Methler, später dann in Kamen, Südkamen und Heeren-Werve geschlossen werden?
Aber der Kämmerer hat diesen Satz noch um einen anderen ergänzt: „Da muss man einige Ansprüche mal zurückstellen.“
Die Ortsteile werden weiter austrocken: mit dem Freibad verliert Heeren eine seiner wenigen Attraktionen....(weiter)
GAL/Linke begrüßt Bewerbung für Landesprojekt „Kulturrucksack“
Die Kulturämter der Städte Kamen und Bergkamen haben sich zusammengetan, um sich für das vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport ausgeschriebene Projekt zu bewerben. DIE LINKE./GAL hatte die Stadtverwaltung Kamen ausdrücklich dazu aufgefordert, wie in der letzten Sitzung des Kamener Kulturausschusses mitgeteilt worden war. Die Fraktion hatte sich mit entsprechenden Hinweisen an die Verwaltung gewandt und auf die Möglichkeit hingewiesen, durch Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt das Kriterium „mindestens 3500 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren“ zu erfüllen. Es geht immerhin um Fördermittel von 4,40 je Kind für die Jahre 2012-2015. (weiter lesen)

OWIIIa, Nordspange und Westtangente: LINKE./GAL lehnen das Verkehrsprojekt ab.
Das Verkehrsprojekt trägt viele Namen: Ostwest-Tangente, OWIIIa, L663n, Massener Nordspange und auch Westtangente. Viele Namen für ein Projekt, das laut der Tatsfraktion LINKE/GAL mit wenigen Worten zusammengefasst werden kann: Nur nicht verwirklichen.
Nach einem Treffen von Vertretern der Linksfraktionen in Kamen und Dortmund bekunden beide Fraktionen ihre deutliche Ablehnung zu dem Verkehrsprojet, das laut Landesplänen nur noch in abgespeckter Form bis Wickede verwirklicht werden soll. Eigentlich sollte die Verkehrsachse eine Verbindung aus Dortmund über Unna nach Kamen bilden- endend im IKEA- Kreisel des seit dem Jahr 2004 neu besiedelten Gewerbegebiets, in dem zuvor der Baumarkt Castorama, die Bundesknappschaft und ein Blockheizkraftwerk der GSW standen (weiter lesen...).

Ziel muss eine wirkliche Abrüstung sein!
Für eine wirkliche Abrüstung setzt sich die Fraktion DIE LINKE / GAL im Rat der Stadt Kamen ein. Mit der damit verbundenen deutlichen Verkleinerung der Bundeswehr ist natürlich auch die Aufgabe von Militärstandorten verbunden.
Deshalb werden wir dem Wunsch des „Ansprechpartners der örtlichen Arbeitnehmervertretung“ der HIL (Heeresinstandsetzungslogistik) GmbH nach einem Ratsbeschluss für den Erhalt der Glückauf-Kaserne nicht nachkommen.

Die derzeitigen Bemühungen vieler Kommunen (so auch die Stadt Kamen), von der Schließung bedrohte Bundeswehr-Kasernen vor Ort zu behalten, kann Bärbel Beuermann, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW, nur bedingt nachvollziehen.
„Die Furcht vor wegfallenden Arbeitsplätzen, Kaufkraftverlusten und strukturellen Schwächungen zahlreicher Kommunen ist verständlich“, sagte sie. Allerdings, so die engagierte Pazifistin, lese sie „von der Bundeswehr als einem traditionsreichen Arbeitgeber, ohne dass diese ‚Tradition‘ auch nur ansatzweise hinterfragt wird. Von ‚Hoffnung‘ ist die Rede, dass das Militär doch in den jeweils eigenen Städten verbleiben kann. Meine Hoffnungen und unsere Forderungen haben ganz klar andere Ziele!“
Die Bundeswehrreform generiere ein Offensivheer mit dem Potenzial auch zum Einsatz im Inneren und zum Angriffskrieg in „asymmetrischen Konstellationen“, also gegen leichtbewaffnete Zivilisten. „Mit der Idylle ländlicher Wehrpflichtigen-Garnisonen hat es nichts mehr gemein, die strategischen Leitstellen eines aktiv im Krieg befindlichen Heeres vor der eigenen Haustüre zu haben“, warnte Beuermann. Sie betonte auch, dass sich ihre Fraktion einig sei, keinen Arbeitsplatz wegfallen zu lassen. „DIE LINKE fordert deswegen ein Bundes- und Landesprogramm zur Konversion der Stellen in rein zivile Arbeitsfelder. Zukunftsträchtig und wegweisend kann für uns nur friedenspolitische Arbeit sein.“
Sie setzen darauf, dass das Thema Fracking die gleiche politische Bedeutung in NRW bekommen könne, wie die Atompolitik in Baden Württemberg.
Es gebe Respekt in der Politik vor dem bei Stuttgart21 populär gewordenen „Wutbürger“, ist Rüdiger Sagel überzeugt, Landtagsabgeordneter der Linken und Bergbau-Ingenieur. Er war einer der Experten, die Linke und GAL am Montagabend zu einer ersten öffentlichen Veranstaltung zum Thema Flözgas eingeladen hatten. (weiter lesen...)
(Quelle: derwesten.de)

Samstag, 28.Januar 2012
10.00 Uhr
Bürgerbüro geöffnet
mit gratis Frühstück
Kontakt:
DIE LINKE. Ortsverband
Kamen-Bergkamen-Bönen
Am Markt 22 (3. OG)
59174 Kamen
Eingang neben "Little Italy"
und Gratis- Frühstück
wieder am 25.Februar 2012
von 10.00 bis 12.00 Uhr
Am Markt 22 (3. OG)
59174 Kamen
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestierte."
Martin Niemöller,
ehemaliger Kirchenpräsident von Hessen und Nassau, 1938 - 1945 in KZ-Haft